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Gesundheits-Tipps

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Nebenwirkungen von Cortison bei kurzzeitiger Behandlung

Nebenwirkungen von Cortison bei kurzzeitiger Behandlung.

Studien zeigen, dass eine selbst bei kurzzeitiger Behandlung mit Cortison eine Vielzahl von Nebenwirkungen auftreten können. Darunter Bluthochdruck, Gewichtszunahme, Sepsis, Hautausschläge, Immunschwäche und einige mehr [1].

In diesem Artikel erfahren Sie, welche Nebenwirkungen bei kurzzeiter Behandlung auftreten können und wie lange sie anhalten.

Was ist Cortison?

Cortisol gehört zu der Gruppe der Steroide und ist der Gegenspieler von Insulin. Es wird in den Nebennieren produziert und hat viele wichtige Rollen im Körper.

Es fördert zum Beispiel den Abbau der körpereigenen Eiweiß- und Fettspeicher oder erhöht die Schlagkraft des Herzmuskels, des Blutdrucks und der Atemfrequenz. [2].

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Cortison ist ein Medikament, das zur Behandlung vieler schwerwiegenden Erkrankungen eingesetzt wird, darunter Hautprobleme, Allergien, Arthritis, Autoimmunerkrankungen, Atembeschwerden, Schuppenflechte, Darmkrankheiten und mehr.

Jedoch kann Cortison einige Nebenwirkungen mit sich bringen, selbst bei kurzzeitiger Behandlung.

Cortisol ist ein künstliches Steroid, es wird aber auch natürlich vom Körper in den Nebennieren produziert. Cortison wird bei vielen Krankheiten verschrieben, jedoch kann es einige Nebenwirkungen mit sich bringen.

Nebenwirkungen von Cortison bei kurzzeitiger Behandlung

Laut einer Studie aus den USA mit 1.500.000 Patienten besteht ein erhöhtes Risiko bei kurzzeitiger Behandlung (<30 Tage) mit oralem Cortison. Bekannte Nebnwirkungen sind Sepsis, Thromboembolien, Frakturen, Hyperglykämie, erhöhten Blutdruck, Immunschwäche, Stimmungs- und Schlafstörungen. Weitere Nebenwirkungen sind ebenso möglich [3].

Studien haben gezeigt, dass in den ersten 5 bis 30 Tagen einer kurzfristige Cortison Anwendung folgende (leichte) Nebenwirkungen auftreten können, darunter [4]:

  • Gewichtszunahme
    entsteht durch eine Senkung des Energieverbrauchs des Körpers, sowie durch einen erhöhten Appetit [5].
  • Bluthochdruck
    kann auf Dauer schädigt Bluthochdruckdie Gefäße und trägt so zur Entstehung von Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall bei [6].
  • Immunschwäche
    äußert sich in einer erniedrigten Widerstandskraft gegen Infekte und als Folge in einer erhöhten Krankheitsanfälligkeit [7].
  • Hyperglykämie
    ist eine Überzuckerung. Ursache der Hyperglykämie ist ein Insulinmangel, wodurch der Blutzucker stark ansteigt [8].
  • Stimmungsstörungen
    sind emotionale Störungen, bei denen sich über längere Zeiträume übermäßige Traurigkeit und/oder eine stark gehobene Stimmung zeigt [9].
  • Schlafstörungen
    äußern sich in schlechtem Schlaf und/oder in dem Gefühl, tagsüber vermehrt müde zu sein [10].
  • Hautausschläge
    wie Akne oder chronisch entzündliche Hauterkrankungen wie Rosazea können bei einer kurzzeitigen Cortison Behandlung entstehen [11].
  • Pankreatitis
    ist eine plötzliche Entzündung der Bauchspeicheldrüse. Starke Bauchschmerzen sind dabei das Hauptsymptom [12].

In seltenen fällen können jedoch, auch bei einer kurzzeitigen Behandlung, klinisch schwerwiegende Nebenwirkungen auftreten, darunter [3]:

  • Sepsis
    auch Blutvergiftung oder Blutstrominfektion genannt. Von den 1,5 Millionen Patienten sind 1.250 an einer anschließenden Sepsis gestorben. Dies entspricht ca. 0,08%.
  • Thromboembolien
    beschreibt ein Blutgerinnsel, das sich durch die Atrien bewegt und zum Verschluss eines gesamten Gefäßasts führen kann (Embolie). Von den 1,5 Millionen Patienten sind 454 an einer anschließenden Thromboembolien. Dies entspricht ca. 0,03%.
  • Frakturen
    sind Knochenbrüche. Eine erhöhte Anzahl wurde nach einer kurzfristigen Behandlung von Cortisol festgestellt. Von den 1,5 Millionen Patienten sind 140 an einer anschließenden Fraktur gestorben. Dies entspricht ca. 0,01%.

Bei der oben genannten Aufzählung handelt es sich um keine vollständige Liste der potenziellen Nebenwirkungen von Cortison, weitere Nebenwirkungen können auftreten.

Wenn Sie den Verdacht auch Nebenwirkungen von Cortisol haben, konsultieren Sie bitte Ihren behandelnden Arzt.

Cortison kann bei kurzzeitiger Behandlung zu leichten bis schwerwiegenden Nebenwirkungen führen. Bitte zögern Sie nicht bei potenziellen Nebenwirkungen Ihren Arzt zu konsultieren.

Cortison Nebenwirkungen nach dem absetzen

Ohne Medikamente behält der Körper auf natürliche Weise einen konstanten Cortisolspiegel bei.

Bei der Einnahme von Cortisol reduziert der Körper die eigene Produktion von Cortisol, besonders bei einem längeren Behandlungszeitraum.

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Wenn anschließen die Einnahme schlagartig beendet wird, kann der Körper nicht ausreichend Cortisol produzieren, um das fehlende Medikament auszugleichen. Es kann mehrere Tage oder Wochen dauern, bis sich die Cortisolproduktion wieder normalisiert.

Bei einem Cortisolmangel können folgende Symptome auftreten [13]:

  • Gliederschmerzen
  • Stimmungsschwankungen
  • Schwäche
  • Müdigkeit
  • Schwindel oder Benommenheit
  • Gelenkschmerzen
  • Appetitverlust
  • Brechreiz

Nach dem Absetzen von Cortison muss der Körper sich erst langsam wieder daran gewöhnen Cortisol zu produzieren. Dadurch können nach dem Absetzen Symptome eines Cortisolmangels auftreten, gerade nach langer Behandlung.

Wie lange dauern die Nebenwirkungen von Cortison

Die Dauer sowie die Art der Nebenwirkungen von Cortison nach dem Absetzen steht in starken Zusammenhang mit der Einnahmedauer sowie mit der Höhe der regulären Dosis [14].

Bei einer langfristigen Einnahme kann es hilfreich sein, Cortisol Schritt für Schritt zu reduzieren. Wir empfehlen eine Entwöhnung mit Ihrem behandelnden Arzt abzustimmen.

Bei kurzzeitiger Behandlung (<30 Tagen) geht man davon aus, dass schwerwiegende Nebenwirkungen nach dem Absetzten eher selten sind. Ebenso sollten leichte Nebenwirkungen nach einigen Tagen verschwinden [3].

Die Nebenwirkungen von Cortison sind abhängig von der täglichen Dosierung sowie der Einnahmezeit. Fragen Sie Ihren behandelnden Arzt, ob eine Entwöhnung bei Ihnen notwendig ist.

Fazit

Cortisol ist ein Hormon, dass der Körper eigenständig in den Nebennieren produziert. Cortison (künstliches Hormon) wird oftmals für die Behandlung von schwerwiegenden Krankheiten wie Allergien, Arthritis, Lupus, Atembeschwerden, Psoriasis, Darmkrankheiten und andere genutzt.

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Cortison kann bei kurzzeitiger Behandlung Nebenwirkungen verursachen. Diese können von einer Gewichtszunahme oder Immunschwäche bis hin zu einer Sepsis (Blutinfektion) führen.

Wenn Sie bei sich Nebenwirkungen von Cortison vermuten, zögern Sie nicht Ihren behandelnden Arzt zu konsultieren.

Wir bei The Healthy Body verwenden nur qualitativ hochwertige Quellen sowie wissenschaftliche Studien, die unsere Aussagen in Artikeln stützen.

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